Frankfurt Furyu Studiengruppe:


Furyu Die zusätzlich von der Ohara-Schule vergebene Bezeichnung Furyu setzt sich aus den Kanji-Zeichen für “Wind” und “fließen” zusammen, wie der Wind, der nur wahrgenommen aber nicht gesehen werden kann.
Der Bedeutung des Wortes wird gleichzeitig Konkretes und Immaterielles in angedeuteter Eleganz zugeschrieben. Furyu zeigt auf die vergängliche Schönheit, die nur im gegenwärtigen Augenblick wahrgenommen werden kann, weil sie sich im nächsten Augenblick wie der morgendliche Nebel auflöst.

In Japan gibt es einige Erfahrungen, die den Furyu-Geist beschreiben: die Betrachtung des Mondes, die Betrachtung der Kirschblüte im Frühling, die Kontemplation der klassischen Stein-Gärten mit geharktem Sand. In Japan werden diejenigen, die solche Ereignisse nicht wahrgenommen haben, traditionell als unkultivierte Personen betrachtet. 

Das Wort Furyu wurde in Japan bereits in der Heian Periode (794-1192) benutzt. Die Heian-Periode zeichnete sich durch besondere Ruhe/Frieden aus, gekennzeichnet durch die Vorliebe für das Wohlhabende, Kunstvolle und das sorgfältig Ausgearbeitete. In der Heian-Periode verzeichnete man eine ganz besondere Ästhetik von Schönheit, die ihre Inspiration aus der fließenden, einfachen Großartigkeit des Wind und Wassers bezog – Furyu.

Obwohl das Wort Furyu weit in die japanische Geschichte zurückreicht, ist es gleichzeitig antik und gegenwärtig.

Zusätzlich zu dem beschriebenen intensiven Aufblitzen der Vergänglichkeit, weist Furyu darauf hin, dass wir durch das Leben fließen sollten (angedeutet durch „Ryu“), wie der Wind sich durch die verschiedenen Aspekte der Natur bewegt, jedes Ding voll berührend aber nicht daran anhaftend.

Furyu umarmt den sich immerwährenden Wechsel des Lebens, der Schönheit und der Natur. Furyu beschreibt einen Moment, in dem unser Geist einen kurzen Moment zerbrechlicher Schönheit wahrnimmt, einen so überwältigenden und intensiven Augenblick, dass Worte ihn schwerlich erfassen können – Kischblüten im Wind, in kürzestem Augenblick … aufgewirbelt …in einer rosa Wolke.

(aus dem Englischen übersetzter Auszug aus Living the Japanese Arts & Ways, H.E.Davey)

Unterrichtsort: Frankfurt - Bonames

Hier in Frankfurt-Bonames entfalten sich unsere Ohara-Ikebana Aktivitäten bereits seit 2009. Die Studiengruppe wird getragen von dem gleichnamigen Verein “Ohara-Ikebana Frankfurt Furyu Studiengruppe”.

Ab Juni 2017 sind wir offizielle Vertretung der Ohara-Schule in Tokyo. In direktem Kontakt zur Ohara-Schule erhalten wir auch die Zertifikate für unsere Schüler. So kann man nach Absolvierung der erforderlichen Lektionen bei uns das Lehrer-Diplom erwerben und sich weiter bis Associate 2nd Master fortbilden.

Ohara-Diplome
Ohara-Diplome
Ohara-Diplome
Ohara-Diplome

Der Unterricht findet immer donnerstags statt und ist in jahreszeitliche Kurse aufgeteilt. Daneben bieten wir noch Tagesworkshops und Studienseminare an. Zu den Studienseminaren laden wir nationale und internationale Meister ein.

Ohara-Ikebana Unterrichtsraum
Ohara-Ikebana Seminarraum

Links ein Eindruck von einem Tagesworkshop bzw. auch eines regulären Kurses, rechts ein Bild von unserem ersten Studienseminar im Juni 2017 mit der Großmeisterin Annik Howa Gendrot.

 
 
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Kursort:

Galgenstr. 18,
60437 Frankfurt - Bonames

Wegbeschreibung

Information und Anmeldung:

Regina Oberndorfer
Tel. 06101-813383,
Mail: regina.oberndorfer@gmail.com
 

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